HEILIGE – VORBILDER – WEGWEISER - FREUNDE

 

Heilige Kosmas und Damian  - Festtag: 26. September

  

Lebensdaten:  Geboren im 3. Jahrhundert, vermutlich in Syrien, dort gestorben um 305.

Vita:  Die Brüder Kosmas und Damian wirkten der Legende nach gegen Ende des dritten und 

Anfang des 4. Jahrhunderts als Ärzte in Syrien. Während der Behandlungen versuchten sie immer wieder, ihre Patienten für den christlichen Glauben zu begeistern. Als dies dem römischen Statthalter Lysias zu Ohren kam, liess er die Ärzte festnehmen und zu sich bringen. Beim Verhör bekannten sich Kosmas und Damian mutig zu ihrem Glauben. Daraufhin liess Lysias die Brüder zunächst einkerkern und später enthaupten. Bereits im 5. Jahrhundert wird von einer Verehrung der beiden Heiligen berichtet, im 9. Jahrhundert gelangten Reliquien unter anderem nach Essen und Hildesheim.    

Brauchtum:  Prozessionen zu Ehren der Hl. Kosmas und Damian gibt es bis heute auf Sizilien.

Namensbedeutung:  Beide Namen sind griechisch "Kosmas" bedeutet "Ordnung, Hochachtung, Ruhm", und "Damian" heisst "Volk".

Darstellung:  In vornehmer Kleidung mit Äskulapstab, ärztlichen Gerätschaften, Arzneigefässen, Mörser, Pfeilen, Scheiterhaufen und Steinen.

Patrone:  der Städte Essen und Florenz, der Apotheker, Ärzte, Chirurgen, Drogisten, Zahnärzte, Ammen, Physiker, Friseure, Zuckerbäcker, Krämer, der medizinischen Fakultäten, gegen Krankheiten bei Pferden, Geschwüre und Epidemien.

 

Heilige Urs und Viktor  - Festtag: 30. September

 

LEBEN:Sie gehörten zur Thebäischen Legion, sie flohen vor dem Massaker von Agaunum, dem heutigen St. Maurice im Wallis, nach Solothurn. Dort wurden sie vom Stadthalter festge-  nommen und sollten verbrannt werden, wenn sie nicht den römischen Göttern opfern wollten. Es zog jedoch ein Gewitter auf und ein starker Wolkenbruch löschte das Feuer. Darum liess der Statthalter sie auf der Aarebrücke köpfen. Leiber und Köpfe fielen ins Wasser, wo die Leiber die Köpfe unter den Arm nahmen und zu einer Bucht schwammen, wo Christen sich heimlich trafen. Dort stiegen sie an Land und dort wurden sie beerdigt.

Um 303 gestorben, ist die Verehrung durch die um 445 von Eucherius von Lyon (er war ab 434 Bischof von Lyon) verfasste Leidensgeschichte der Thebäischen Legion bezeugt;Eucherius äusserte sich aber zurückhaltend hinsichtlich ihrer Zugehörigkeit zur Thebäischen Legion. Weitere Nachrichten über die beiden liegen erst aus dem 7. Jahrhundert vor. Im 7., 9. und 10. Jahrhundert wurden Leidensgeschichten verfasst, die stark an das Martyrium von Felix und Regula erinnern. Ursus wurde die führende Rolle zuschrieben. 1473 wurden seine angeblichen Reliquien gefunden, die heute noch in der St. Ursen-Kathedrale in Solothurn ruhen.

Namensbedeutung:  Urs (lat.) bedeutet: der Bär, Viktor: der Sieger 

Patrone:  von Solothurn; des Bistums Basel 

 

Märtyrer sind…?   Im gewaltsamen Tod der Märtyrer wiederholt sich das Sterben Jesu. Für die noch
nicht getauften Märtyrer wird der gewaltsame Tod zur Bluttaufe. So wie die Taufe eines Erwachsenen
nicht nur die Erbsünde, sondern auch alle persönlichen Sünden tilgt, so tilgt das Martyrium alle
persönlichen Sünden.

Schon im 2. Jahrhundert wird an und über den Gräbern der Blutzeugen statt des üblichen Toten-
gedenkens die Hl. Messe gefeiert. Daran erinnern heute noch die Reliquien, die in jeden Altar einge-
lassen sind. Der erste Märtyrer der Christenheit war der Diakon Stephanus. 

 


MITTEILUNGEN  DER  PFARREI  /  NEWS  /  INFOS  AUS  WELT  UND  KIRCHE


Ein herzliches DANKE an all jene, die zur Bruder Klaus-Wallfahrt gekommen sind!

Das tolle Mittagessen im Paxmontana ersetzte ja das im Kirchenjubiläumsjahr meist übliche Pfarreizmittag am 2. Monatssonntag. Auch das Oktober-Zmittag entfällt, da es der letzte Ferientag und am 21. Pfarreizmorgen ist.

  

Ein herzliches Willkommen wieder dem Jodelclub Edelweiss von Ibach!

Wie üblich singen sie im Hauptgottesdienst und anschliessend in der Aula.

  

Neuer Präsident der Bischofskonferenz Felix Gmür will Einheit in der Kirche bewahren!

Für Felix Gmür ist es ausserdem wichtig, in der Zusammenarbeit mit den zahlreichen Partnern der SBK Klarheit darüber zu haben, wer wofür zuständigist. Konkret nennt er die vielen Bischöflichen Kommissionen, die röm.-kath. Zentralkonferenz, ökumenische Organisationen, europäische katholische Organisationen, die reformierte Kirche in der Schweiz und andere. Hier sei es wichtig, dass die einzelnen Player wüssten, was jeweils das Ziel der Zusammenarbeit ist.«Als Bischofskonferenz sind wir in sehr vielen Netzwerken eingebunden, gleichzeitig sind wir nur wenige Personen. Da müssen wir manchmal auch Prioritäten setzenund allenfalls sagen: Hier geht es nicht mehr.» 

  

US-Diözese führt Gebet zum Erzengel Michael nach der Messe ein

Frank Caggiano, der Bischof von Bridgeport (USA), hat die Priester seines Bistums angewiesen, das Gebet zum Hl. Erzengel Michael nach jeder heiligen Messe zu beten. Er hat den Gläubigen seines Bistums nahegelegt, es auch in ihr privates Gebet aufzunehmen.

Mit diesem Schritt reagiert das im Nordosten der USA gelegene Bistum auf die Missbrauchskrise,welche die Kirche derzeit erfasst hat. Die Massnahme soll am 15. September, dem Gedächtnis der Schmerzen Mariens, in Kraft treten. Bischof Caggiano wird an diesem Tag eine Sühnemesse lesen.

  

Kardinal Dolan: „Sie sind wütend? Mir geht es genauso! Wir sitzen im selben Boot.“

New York (kath.net) „Wenn die Leute zu mir sagen, ‚Wissen Sie, wir sind wütend, wir sind verwirrt, konfus, frustriert‘, dann vermute ich, dass sie erwarten, dass ich in die Defensive gehe. Aber ich sage: ‚Schön, Sie zu treffen. Mir geht es genauso.‘ Wir sitzen im selben Boot.“ Dies erläuterte er in einem Radio-Interview.

Selbst die 90-jährige Mutter des Kardinals hat ihren Sohn angerufenund ihm berichtet, dass sie derzeit vermeide, in ihrem Seniorenheim zur gemeinsamen Mahlzeit zu gehen. „Ich schäme mich, den Speisesaal zu betreten. Es ist mir so peinlich, katholisch zu sein. Ich weiss nicht, was ich den Leuten sagen soll.“

Eine Lehre mag man aber aus den Skandalen ziehen, sagte Dolan weiter: „Wir glauben nicht an den Papst, an die Kardinäle, an die Bischöfe, an die Priester… wir glauben an Jesus.“

  

Hunderte prominente Männer, z.B. der ehem. Gouverneur Floridas, Jeb Bush, verlangen

von Papst Franziskus Aufklärung und rufen zur Unterzeichnung auf (Washington). "Der gegenwärtige Skandal hat unsere Ehefrauen, Schwestern, Brüder und Kinder in Gefahr gebracht." Daher wolle man mit den Worten der Heiligen Katharina von Siena Papst Franziskus ersuchen, "nicht mehr länger zu schlafen" und tapfer den Standard (von Christus) anzustreben. "Die Kirche braucht Reinigung und durch die Tugend Ihres Amtes als unser Hirte ist niemand mehr qualifiziert, diese Reinigung als Sie zu bringen. Wir bitten Sie daher, dies ohne Verzögerung zu beginnen."

Die Männer kündigen auch an, dass man auch selbst eine Gewissensbereinigung durchführen möchte und die Verpflichtung zur Reinheit erneuern möchte. Ausserdem möchte man beginnen, ab den 7. September bis zum Ende des Kalenderjahres jeden Freitag zu fasten. "Wir möchten nicht aufgeben."

 

"Wenn du die Gottesmutter liebst, dann bet den Rosenkranz,
dann pflückst Du Rosen ab für Sie voll Schönheit Duft und Glanz.
Vertraue Du beim Rosenkranz Maria alles an,
es ist niemand, der Dich so versteht und Dir auch helfen kann.“

Gedichtesammlung von Gisela-Maria 

 

 

BIBLISCHES BETEN !

Beachten Sie, dass im Rosenkranzmonat

 

- Montags der Abendrosenkranz in   

  der Stauffacherkapelle

- Mittwochs in der Vinzenzkapelle 

  (ausser letzter Mittwoch)

- und freitags (ausser 1.Freitag) in 

  der Grossherrgottkapelle 

  stattfindet. ABER wie üblich entfällt 

  er bei allfälligem Fürbittgebet.

 

           Rosenkranz