NEWS FÜR DIE PFARREI - INFORMATIONEN AUS WELT UND KIRCHE


Hl. Petrus Claver – Sklave der Sklaven

Sein Lebensweg und seine Berufung

Petrus Claver wurde am 26. Juni 1580 in Verdù / Katalonien / Spanien geboren. Mit 15 Jahren entschloss er sich zum Studium der Theologie. 1602 wurde er in das Noviziat der Jesuiten aufgenommen. Zwei Jahre später legte er die ersten Gelübde ab. In seinen geistlichen Notizen schreibt er dazu: «Bis zum Tod muss ich mich dem Dienst Gottes weihen.» Bei seinen Philosohiestudium auf Mallorca von 1605 – 1608 lernte er seinen Mitbruder Alfons Rodriguez kennen, der später heiliggesprochen wurde. In vielen geistlichen Zwiegesprächen mit ihm erhielt Petrus auch einen Hinweis über seine spätere Mission bei den aus Afrika stammenden Sklaven in Südamerika. Noch während seines Theologiestudiums reiste er mit drei Mitbrüdern nach Kolumbien, wo er in Kartagena seinen zweiten Lehrmeister Alfons de Sandoval kennenlernte. In dieser Stadt war in mehr als einhundert Jahren ca. eine Millionen Sklaven aus Afrika angekommen, die in mehreren südamerikanischen Ländern in den Gold- und Silberminen, auf Viehfarmen, Zuckerrohr-Plantagen und als Ruderer auf Flüssen schwerste Dienste leisten mussten. Die Verurteilung des Sklavenhandels durch mehrere Päpste fand kaum Gehör. Auch den erniedrigten und ausgegrenzten Indios begegnete Petrus Calver. Am 19. März 1615 empfing er die Priesterweihe. Nun begann sein 38-jähriges unermüdliches Wirken in der Glaubensverkündung und im Einsatz für die Ärmsten und Leidenden. Dazu pflegte er ein tiefes Spirituelles Leben.

Der Apostel der Schwarzen

Pater Claver brachte den Entrechteten Achtung und Liebe entgegen. Er verteidigte sie auch gegenüber den Freiern. Mit der Verkündung des Evangeliums verband er das stete Bemühen. Die materiellen Bedürfnisse der Schwarzen zu befriedigen. Sein Lebensprogramm brachte er in einem Zusatz zu seinen ewigen Gelübden 1622 zum Ausdruck: «Petrus Claver, Sklave der schwarzen Sklaven für immer.» Monatlich kam ein Schiff mit 300 – 600 afrikanischen Sklaven in Kartagena an. Dabei ging er mit Helfern und Dolmetschern auf die Ankömmlinge zu, versorgte sie mit Lebensmitteln und sprach ihnen Trost zu. Besondere Aufmerksam schenkte er den Kranken. Da die Sklaven aus verschiedenen afrikanischen Ländern kamen, erteilte Pater Claver mit Hilfe von 12 Dolmetschern in den Lagern Taufkatechese. Das Sakrament wurde sehr feierlich gespendet und jeweils zehn erhielten den gleichen Namen, damit sie sich gegenseitig daran erinnern konnten. An die 300 000 Frauen, Männer und Kinder wurden in 38 Jahren von Petrus Claver getauft. An den Festen des Kirchenjahres vertiefte er bei den Zuhörern das Glaubenswissen und letztlich auch die Liebe zu Gott. Der Besuch in den Spitälern der Stadt gehörte zum Tagesprogramm. Eine Sklavin erklärte: «Er war für alle Schwarzen Zuflucht und Schutz. Zu ihm kamen sie mit ihren Nöten, um Trost und Hilfe zu erlangen, denn er tröstete sie nicht nur mit Worten, sondern trat auch bei ihren Herren dafür ein, dass sie nicht gequält und unnötig bestraft wurden.» Dass die Sklavenhändler und -halter ihm übel gesonnen waren, verwundert nicht. Andererseits unterstützten ihn Wohlhabende, damit er den Leprakranken im Spital Speisen reichen konnte. Schon zu Lebzeiten wurde Petrus Claver als Heiliger verehrt. Man erzählte sich viele wunderbare Ereignisse von ihm. Nach einem vierjährigen Siechtum wurde er am 8. September 1654 von Gott heimgerufen. Auf seiner Beerdigung waren sich die Trauernden einig, dass hier ein Christ in die Ewigkeit verabschiedet wurde, der in aussergewöhnlicher Weise die Liebe Christi gelebt hat. Der schon bald eingeleitete Seligsprechnungsprozess wurde wegen der Aufhebung des Jesuitenordens unterbrochen und erst 1851 zu Ende geführt. Bei der Heiligsprechnung 1888 sagte Papst Leo XII.: «Ausser dem Leben Christi hat mich kein anderes so tief bewegt wie das des Grossen Apostels Petrus Claver.» Sein Festtag wird am 9. September gefeiert.

Die selige Maria Theresia Ledochowska gründete in seinem Sinn 1897 die St.-Petrus-Claver-Sodalität, das heutige Institut der Missionsschwestern. Sie stammen aus 30 verschiedenen Nationen und sind auf allen fünf Kontinenten im Dienst der Verkündigung des Evangeliums und der praktizierten Nächstenliebe tätig. (aus «Directorium Spirituale», Regensburg)

 
WALLFAHRT_9.Sept_17

Landeswallfahrt zum Hl. Bruder Klaus – Samstag 9.Sept. 17

Die Zeitgenossen sahen in Niklaus von Flüe (1410-1487) einen „lebendigen Heiligen“. Im Ranft war Bruder Klaus gesucht als persönlicher Ratgeber und Friedensstifter. Die Hochachtung und Verehrung überdauerte die Jahrhunderte. Auch heute pilgern Tausende von Menschen jedes Jahr vor allem in den Ranft aber auch zu den Kirchen und Kapellen, die ihm geweiht sind und wo aktuelle Angebote auch Auswärtige anlocken.

Neu findet die Wallfahrt der Gläubigen des Inneren Landes Schwyz in den Ranft und nach Sachseln am 2. Samstag im September statt. Behörden und Seelsorger der Bezirke Schwyz, Gersau und Küssnacht sowie der Dekan Ugo Rossi (Dekanat Innerschwyz) freuen sich, wenn viele Menschen den Weg zu unserem Landespatron finden.

Wallfahrtsprogramm:

09.40    Ankunft der Cars in Sarnen/Bahnhof; Möglichkeit zum Bittgang von Sarnen nach Flüeli; anderfalls werden die Gläubigen ins Flüeli gefahren.

11.15    Hl. Messe auf dem Feierplatz Flüeli; Hauptzelebrant: Pfr. Werner Fleischmann, Küssnacht; Musikalische Gestaltung: Jodlerclub Heimelig, Gersau  (Bei schlechtem Wetter: Hl. Messe in der Pfarrkirche Sachseln)

15.30    Pilgerandacht mit Pfr. Fleischmann in der Pfarrkirche Sachseln;

Predigt: Bruder-Klausen-Kaplan Josef Rosenast

16.45    Abfahrt der Cars

Gläubige der Pfarreien Alpthal, Ober- und Unteriberg, Studen, Rothenthurm, Sattel und Steinerberg melden sich für die Mitfahrt bitte bei Drusberg Reisen, Tel. 055 412 80 40. Gläubige der Pfarreien Illgau (Zustieg in Ried-Muotathal/Rest.Fluhhof), Morschach und Riemenstaden ((Brunnen Bahnhofplatz) sowie Steinen (Goldau Bahnhofplatz) wenden sich bitte an Reichlin Reisen, Tel. 041 855 24 35

Bettag-Anbetungsstunden – auch für Kinder und Familien

Es wäre schön, wenn wir wieder wie vor Jahren mehr Kinder hätten, da die Gestaltung ja ganz einfach ist. Es hat sich doch gezeigt, dass es vor dem Mittag besser als danach ist. Und die Kinder freuen sich sicher, wenn sie zwischen lat. Amt und Anbetung mit Mami und Papi noch zu einem drink ins Restaurant dürfen. Wenn die Familien die Abendmesse besuchen, dann ist das wohl kein Problem. Die zusätzliche Andacht ist ja auch ein Zeichen des Dankes für Heimat und Wohlstand!

Müttermesse am Donnerstag 21. September um 9.00 Uhr

Das Müttermesseteam freut sich auf viele Besucherinnen am Festtag des Hl. Apostels und Evangelisten Matthäus. Wir besinnen uns zum THEMA: „Frucht bringen“ – Herzlich willkommen, ebenfalls zum anschliessenden Kaffeetreff!

Weiterbildung des Pfarreiteams

Der Vikar geht mit Theres Guzek zur Theol. Sommerakademie mit Thema „Maria“ in Augsburg vom 13.-16. Sept. und der Pfarrer ist mit Pfr. Camenzind vom 25.-28.Sept. an der Dekanatsweiterbildung in Chur, weshalb dann Vikar Lussy für beide Pfarreien zuhause bleiben muss.

Nahost-Patriarch: Internationale Gemeinschaft muss aufwachen
Warschau (kath.net/KAP) Die internationale Gemeinschaft müsse "aufwachen" und für Frieden im Nahen Osten sorgen, bevor der von dort ausgehende Terrorismus und Extremismus zur Geissel für die ganze Welt werden: Das hat der griechisch-orthodoxe Patriarch von Antiochien, Johannes X. Yazigi, am 20.8.17 bei einer Wallfahrt mit tausenden orthodoxen Gläubigen im ostpolnischen Grabarka betont. Zu dem Pilgergottesdienst im wichtigsten orthodoxen Wallfahrtsort Polens anlässlich des Verklärung-Christi-Festes war auch der polnische Staatspräsident Andrzej Duda gekommen. 

Die heutigen Geschehnisse im Nahen Osten förderten auf jede erdenkliche Weise den Terrorismus, sagte der Patriarch. Die Menschen in der Konfliktregion hätten ein "Recht auf ein Leben in Sicherheit". An Regierungen, die "unser Schicksal bedauern und bereit sind Flüchtlinge anzunehmen" appellierte Yazigi, "es wäre besser, wenn sie ehrlich und für jeden Preis versuchen, Frieden im Nahen Osten zu stiften".

Johannes X. Yazigi ist seit 2012 griechisch-orthodoxer Patriarch von Antiochien. Sein Bruder Boulos Yazigi, der griechisch-orthodoxer Erzbischof von Aleppo ist, wurde 2013 zusammen mit dem syrisch-orthodoxen Aleppiner Erzbischof Gregorios Johanna Ibrahim auf der Fahrt von der syrisch-türkischen Grenze in Richtung Aleppo von Unbekannten entführt. Ihr Schicksal ist bis heute unklar.

 

MITTEILUNGEN

Voraussichtlich öffnet die Klosterkapelle Anfang September

Wie ich auf der Gemeindekanzlei erfahren hatte, erfahren hatte, ist während der Renovation noch mehr hervorgekommen, sodass ich ein drittes Opfer und zwar am Bettag ganz herzlich empfehlen möchte. Ich bitte zu Ehren Unserer Lieben Frau von der Au etwas tiefer in die Tasche zu greifen!  - Ihr Pfarrer