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Hl. Martin, Bischof von Tours  -  Festtag: 11. November

* 316/317 (oder um 336) in Savaria, heute Szombathely in Ungarn 
† 8. November 397 (?) in Candes, heute Candes-Saint-Martin bei Tours in Frankreich

Martin war der Sohn eines heidnischen römischen Tribuns. In Pavia, der Heimatstadt des Vaters, christlich erzogen, wurde er 14-jährig in die Katechumenengruppe (Taufbewerber) aufgenommen. Mit 15 musste er in den Soldatendienst bei einer römischen Reiterabteilung in Gallien eintreten. 18-jährig wurde er von Hilarius, dem späteren Bischof von Poitiers, getauft. 356 schied er nahe Worms vor einem neuen Feldzug gegen die Germanen aus dem Militär aus, weil er dachte, Christsein und Militärdienst lasse sich nicht vereinbaren.

Zuvor geschah nach der Legende, was Martin weltberühmt machte:

Martin begegnete am Stadttor von Amiens als Soldat hoch zu Ross einem frierenden Bettler, ihm schenkte er die mit dem Schwert geteilte Hälfte seines Mantels; in der folgenden Nacht erschien ihm Christus mit dem Mantelstück bekleidet: er war es, der Martin als Bettler geprüft hatte.

Martin sah seinen Tod voraus und sagte seinen Brüdern, die Auflösung seines Leibes stehe nahe bevor. Inzwischen ergab es sich, dass er die Pfarrei Candes besuchen musste. Die Kleriker dieser Kirche waren unter sich zerstritten. Obwohl er wusste, dass seine Tage zu Ende gin­gen, weigerte er sich nicht, die Reise zu unterneh­men. Er hielt es für einen guten Abschluss seines Tugendlebens, der Kirche den wiederhergestell­ten Frieden zu hinterlassen. Er verbrachte eine Weile in diesem Stadtteil bzw. in der Kirche, die er aufgesucht hatte. Er stellte den Frieden wieder her und gedachte nun ins Kloster zu­rückzukehren, als plötzlich seine Körperkräfte verfielen. Er rief die Brüder zusammen und eröffnete ihnen, er werde nun sterben. Da gab es bei allen grosse Trauer, und sie klagten mit einer Stimme: „Vater, warum verlässt du uns! Wem hinterlässt du uns in unserer Trostlosigkeit? Reissende Wölfe werden in deine Herde einbre­chen. Wer soll uns vor ihren Bissen retten, wenn der Hirte geschlagen ist? Wir wissen, dass du nach Christus verlangst. Aber dein Lohn ist dir doch sicher, und er wird durch einen Aufschub nicht geringer. Hab Mitleid mit uns, die du ver­lässt!" Ihre Tränen bewegten Martin so sehr, dass sein Herz im Herrn von Erbarmen überfloss, und es heisst, er habe geweint. Er wandte sich an den Herrn, und seine Antwort an die Weinenden war: „Herr, wenn ich deinem Volk noch nötig bin, verweigere ich nicht Arbeit und Mühsal. Dein Wille geschehe!“

Was für ein bewundernswerter Mann! Die Ar­beit hatte ihn nicht überwunden, und der Tod sollte ihn nicht besiegen! Keiner Seite neigte er sich zu: Er fürchtete sich nicht zu sterben und weigerte sich nicht zu leben. Er hob Augen und Hände zum Himmel, und unbesiegt hörte sein Geist nicht auf zu beten. Die Priester, die damals bei ihm zusammengekommen waren, wollten ihn anders betten, um so seinem Leib etwas Erleichterung zu verschaffen. Aber er sagte: „Lasst mich, Brüder, lasst mich doch lieber den Himmel anschauen als die Erde, damit mein Geist, der nun seinen Weg gehen soll, die Rich­tung zum Herrn findet!" Als er das gesagt hatte, sah er den Teufel in der Nähe stehen. Da sprach er: „Was stehst du da, blutige Bestie? Du Finste­rer, an mir wirst du nichts finden; mich nimmt der Schoss Abrahams auf!“

Mit diesen Worten gab er seinen Geist dem Himmel zurück. Freudig wurde Martin in den Schoss Abrahams aufgenommen. Martin, in die­sem Leben arm und gering, ging reich in den Himmel ein. (Aus einem Brief über den Tod des heiligen Martin, aus dem Brevier der Priester- und Ordensleute)

MITTEILUNGEN DER  PFARREI  /  NEWS  /  INFOS  AUS  WELT  UND  KIRCHE

Sunntigsfiir mit Messebesuch am 4. November im Musigträff (danach Kirche)

Wir freuen uns auf viele Kinder (ca. 5-9 Jahre) am Sonntag um 09.15 Uhr im 2. Stock des Musigträff. Selbstverständlich kann auch ein Geschwister mit Mami/Papi mitkommen! – Das Vorbereitungsteam

Letzter Familienzmittag im 700-Jahr-Jubiläum am Sonntag 11. November – Menu von Sri Lanka

Wir freuen uns, dass die Familie Noel und Samanthi Fernando ein zweites Mal – und zwar am Martinstag - für uns kocht! Ab ca. 11.30 Uhr sind wir in den Play-Point eingeladen. Interessierte mögen sich bitte wieder bis Dienstag 6. November beim Pfarramt per Tel oder SMS (079 2080009) anmelden!

PRAY-DAY-Schulgebet: Dienstag 20. Nov. 18 - „Gemeinsam für den Pult-Nachbarn beten!“

Der Prayday ist eine Gebetsinitiative verschiedener christlicher Jugendorganisationen Europas. Schülerinnen und Schüler treffen sich zum gemeinsamen Gebet, weil ihnen ihre Schule wichtig ist. Gebet verändert Leben. Jugendliche, die das erlebt haben, werden jeden Tag des Jahres zum Prayday machen.

Auch in Steinen, läuten die Glocken zu Beginn der Dienstagmorgen-Pause, um die Eltern oder Kranke zuhause einzuladen, zur selben Zeit im Gebet für Schüler, Lehrer, Eltern und Erzieher verbunden zu sein. Selbstverständlich können Eltern und Grosis oder weitere Freunde unserer Kinder auf 09.45 Uhr auch in die Aula (Untergeschoss) kommen und im kindlichen Beten live dabei sein. 

Kirchenopfer 22. April – 14. Oktober 2018

Hochschule Heiligenkreuz Wien - Priesterkandidatenboom

1'918.00

Missionsprojekt Namibia

736.00

Unterstützung/Erhalt kath. Medien

594.00

Medienarbeit der Schweizer Kirche

228.00

Projekt Chance Kirchenberufe

197.00

Blumenschmuck Kirche/Kapelle

650.00

Glaubenskurse im Herbst - 700Jahr-Jubiläum

1'107.00

Kirchliche Sozialstelle Goldau

292.00

Stiftung Rigi Klösterli

950.00

Opfer Pfarrkirche

1'050.00

Seminar Chur

733.00

Caritas der Kirche in Not

616.00

Stauffacher-Singers

510.00

Kirchenchor

1'138.00

Papstopfer für Hilfsbedürftige

410.00

700-Jahre-Kirchenjubiläumsanlässe

495.00

Lourdesmadonna für Slums (Namibia)

580.00

Patrozinium der Pfarrkirche für die Pfarrkirche

527.00

Verein Diakonie

317.00

Studentenpatronat Innerschweiz

347.00

Alphalive Glaubensabende

387.00

Blumenschmuck

607.00

Priesterstudentenboom Heiligenkreuz (Predigt P. Karl Wallner)

3'906.00

Kirchenchor

489.00

Für die Aufgaben des Bistums

419.00

Stauffacher Singers

207.00

Ministranten

464.00

Jugendarbeit der Pfarrei

579.00

Inländische Mission für Seelsorger/Pfarreien in Notlagen

684.00

Beitrag für die Aufgaben der Bischofskonferenz

413.00

Pfarrkirche

1'948.00

Missio - Weltmissionsopfer

629.00

« Vergelts Gott » im Namen aller Empfänger! 

Zur Elisabethenfeier (mit Aufnahme der Neumitglieder) am Sonntag 18. Nov um 19.30 freuen wir uns darauf, um 19.30 Uhr viele Frauen und Mütter in der Kirche willkommen heissen zu dürfen und anschliessend bei Kuchen und Getränk gemütlich zusammen zu sitzen und die Neumitglieder kennenzulernen. – Frauengemeinschaft Steinen