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Franz Xaver, vielleicht der grösste Missionar aller Zeiten


Am 3. Dezember gedenkt die Kirche des Heiligen Franz Xaver - Wie kein anderer Missionar je zuvor er es, das Evangelium in die Welt zu tragen. Der Heilige wurde am 7. April 1506 im Schloss Xavier bei Sangüesa /Spanien geboren und war Mitglied der Jesuiten und ein Missionar, der in Indien und China das Evangelium verkündete. Alleine in Indien hat der Heilige mindestens 30.000 Menschen getauft!

Wie kein anderer Missionar je zuvor verstand es Franz Xaver, das Evangelium in die Welt zu tragen. Der aus adeliger Familie stammende und vom Papst zur Mission in den Osten ausgesandte Jesuit lebte mit den Menschen in den Slums, passte sich seiner Umgebung an und brachte deswegen und natürlich auch aufgrund seiner Demut und seines Eifers für Jesus Seelen zu Gott. Er lehrte den Kindern den Katechismus und ermutigte sie auch, das Wissen weiterzugeben. Bevor er zu den Menschen ging erlernte er ihre Sprache, studierte ihre Kultur und ihren Glauben.

Franz Xaver kam mit 19 Jahren nach Paris, wo er beim Studium den heiligen Ignatius von Loyola kennen lernte. Zusammen mit vier weiteren gläubigen Männern legten sie am Montmartre das Gelübde der Armut und Keuschheit ab und gelobten als Missionare die Frohe Botschaft zu den Menschen zu bringen. Gemeinsam empfingen die sechs Männer, die die Keimzelle des Jesuitenordens bildeten, in Rom die Priesterweihe.

1541 brach Franz Xaver schließlich nach Goa auf, wo er Perlfischer an der Südostspitze Indiens bekehrte; innerhalb eines Monats ließen sich 10.000 Menschen von ihm taufen. Er baute Missionszentren auf, nahm sich der getauften, aber allein gelassenen Christen an und kontrollierte immer wieder, ob seine Predigten ihre Wirkung bewahrt hatten. Franz’ größtes Ziel wäre die Missionierung Chinas gewesen. Doch er kam nur bis zur Küste, wo ihn schweres Fieber befiel. Ein Chinese nahm ihn in seiner Hütte auf, wo er nach zwei Wochen schwerer Schmerzen am 3. Dezember 1552 starb.

Franz Xavier wurde 1619 seliggesprochen und am 12. März 1622 heiliggesprochen, gemeinsam mit dem Heiligen Ignatius von Loyola, Isidor von Sevilla, Teresa von Avila und Philipp Neri. (kath.net/Kathpedia.com)

Franz Xaver - Aus einem Brief an den heiligen Ignatius.

„Weh mir, wenn ich das Evangelium nicht verkündige!“

Ich besuchte die Dörfer der Neugetauften, die wenige Jahre vorher die christlichen Sakramen­te empfangen hatten. Den einheimischen Chri­sten fehlen Priester. Sie wissen nur, dass sie Christen sind. Niemand tut bei ihnen den heili­gen Dienst, niemand lehrt sie das Glaubensbe­kenntnis, das Vaterunser, das Ave und die Gebote Gottes.

Seit ich hergekommen bin, habe ich nicht ge­ruht: Ich bin viel durch die Dörfer gewandert und habe die noch nicht getauften Kinder mit dem heiligen Wasser reingewaschen. So habe ich viele Kinder, die sozusagen rechts und links nicht unterscheiden können, von der Schuld befreit. Die Kinder liessen mich nicht zum Stun­dengebet, nicht zum Essen und Schlafen kom­men, bevor ich ihnen nicht irgendein Gebet beigebracht hatte. Da begriff ich, dass gerade ihnen das Himmelreich gehört.

Da ich ein so frommes Verlangen nicht ohne Sünde zurückweisen konnte, begann ich mit dem „Ehre sei dem Vater" und prägte ihnen das Apostolische Glaubensbekenntnis, das Vater- unser und das Ave-Maria ein. Ich konnte fest­stellen, dass es unter ihnen Begabungen gibt. Wäre jemand da, der sie in den christlichen Geboten unterrichtete, würden sie sicher sehr gute Christen.

Hierzulande werden viele Leute nur deswegen nicht Christen, weil sie niemand dazu macht. Oft genug dachte ich an die Akademien in Europa, vor allem an die von Paris, als sollte ich wie ein Irrer durch ihre Räume rennen und sie, die mehr Gelehrsamkeit als Liebe haben, antreiben, mit Worten wie: „Wehe, welch riesige Zahl von Seelen ist durch eure Schuld vom Himmel ausge­schlossen und stürzt in die Hölle!"

Wenn sie sich doch nur so viel Sorge um diese Not machten wie um die Wissenschaft, damit sie Gott über die Lehre und die ihnen anvertrauten Talente Rechenschaft ablegen könnten!

Durch diese Überlegung und durch Betrachtung der ewigen Dinge bewegt, würden viele gespannt hinhören auf das, was Gott in ihnen spricht. Sie würden ihre Wünsche und die menschlichen Angelegenheiten hintansetzen, um sich ganz auf den Wink und Willen Gottes einzustellen. Aus tiefstem Herzen würden sie gewiss rufen: „Herr, hier bin ich, was willst du, dass ich tue?Schicke mich, wohin du willst, vielleicht nach Indien!" 

 

MITTEILUNGEN DER  PFARREI  /  NEWS  /  INFOS  AUS  WELT  UND  KIRCHE


Roratemesse am Mittwoch 5. Dezember um 06.00 Uhr

Herzlich willkommen in der Pfarrkirche zur Roratemesse mit dem Thema - Barbarazweig. Anschliessend lädt der Frauenverein zum Zmorgä im Play Point ein!

Grittibänz backen am 5. Dezember

Interessierte Primarschüler kommen auf 14h in den Jugendtreff.

USA: Laieninitiative zur Verbreitung der Eucharistischen Anbetung

Bis zum 18. Dezember sollen Veranstaltungen in 177 Pfarreien durchgeführt werden. Die Zahl 177 entspricht den 177 römisch-katholischen Diözesen in den USA.Nach einer Stunde eucharistischer Anbetung gibt es ein Konzert zeitgenössischer christliche Musiker. Die Teilnehmer sind eingeladen, zur Beichte zu gehen, für andere zu beten oder den Rosenkranz zu beten. Es wird auch Informationen über Berufungen und lokale und nationale Evangelisierungsprojekte geben, heißt es auf der Internetseite des Projektes.

Rachel und Jason Wall haben sich einen Satz der heiligen Mutter Teresa von Kalkutta zu Herzen genommen, erzählen sie im Interview mit Aleteia. Mutter Teresa hat gesagt, zur Bekehrung Amerikas und Rettung der Welt müssten die Kirchen Heilige Stunden in Anbetung verbringen. (kath.net; 10.11.18)

Ohne Sex vor der Ehe ist man in der Ehe glücklicher

Dies berichtet die "Krone". Sexuelle Erfahrungen verringern diese Wahrscheinlichkeit deutlich. "Insgesamt sind Ehepartner, die vor ihrem Jawort keinen Sex hatten, mit sieben Prozent höherer Wahrscheinlichkeit glücklicher in ihrer Ehe“, erklärt Studienleiter Professor Nicholas Wolfinger von der Universität Utah in Salt Lake City. Besonders brisant: Die Anzahl der sexuellen Kontakte vor der Ehe hat auch eine gewaltige Auswirkung auf die Scheidungsrate. (kath.net; 12.11.18)

Ungarn: Geburtenrate unter Viktor Orban deutlich gestiegen

Während in Europa die Geburtenrate in vielen Ländern zurückgeht, ist diese in Ungarn von knapp über 1,20 im Jahr 2011 auf knapp 1,50 in den Jahren 2016 bzw. 2017 gestiegen. Familien mit Kindern werden grosszügig gefördert.

Durch das im Jahr 2016 gestartete staatliche „Familienwohnungsbauprogramm” erhalten Familien großzügige staatliche Subventionen für den Kauf oder den Bau neuer Häuser. Ehepaare mit drei oder mehr Kindern profitieren enorm von den Förderungen und bekommen einen Zuschuss von 36.000 Dollar beim Kauf eines neuen Hauses. Rechnet man alle Vorteile zusammen, bekommt ein Ehepaar, welche ein neues Haus mit mindestens drei Kindern kauft, eine Auszahlung zwischen 50.000 und 80.000 Dollar, bei zwei Kindern erhält das Ehepaar ungefähr 18.000 bis 35.000 Dollar. Angesichts eines durchschnittlichen Gehaltes in Ungarn zwischen 11.000 bis 15.000Dollar pro Jahr ist das sehr viel Geld.

Asia Bibi hofft auf Asyl in Deutschland

Deutsches Auswärtiges Amt bestätigt Gespräche mit der pakistanischen Regierung: Berlin-Islamabad (kath.net) „Meine Mandantin wäre glücklich, wenn sie mit ihrer Familie nach Deutschland ausreisen könnte“. Das hat der Rechtsanwalt der pakistanischen Katholikin Asia Bibi, Saif-ul-Malook, der „Bild am Sonntag“ gesagt. Die Christin war jahrelang wegen des Vorwurfs angeblicher Blasphemie im Gefängnis gesessen. Das Todesurteil gegen sie war jüngst vom Obersten Gerichtshof Pakistans aufgehoben worden, der Entscheidung folgen landesweite Unruhen. Bibis muslimischer Rechtsanwalt musste bereits aus Sicherheitsgründen als Asylant nach Europa fliehen.

MITTEILUNGEN

Die Sunntigsfiir am Samstag 1. Dezember findet im Musigträff von 9.30 – 10.30 Uhr statt, sodass die Eltern in dieser Zeit einkaufen gehen können. Das Vorbereitungsteam freut sich auf zahlreiche Kinder.