Pfarrei heute

Vorstellung

Wir sind –durch die geschichtliche Prägung des Stauffacherdorfes- einerseits eine traditionsbewusste und andererseits eine offene "röm.-kath." Pfarreifamilie. Trotz der (übrigens gesamtschweizerisch) bemerkbaren Spannungen zwischen "römisch"-katholischer und "schweizerisch/staatskirchlich"-katholischer Vorstellungen und trotz bankweise verstorbener (praktizierender) Pfarreiangehöriger hat der Kirchenbesuch nicht abgenommen. Grund dafür sind wohl die wöchentlich stattfindenden Schulmessen, die zweiwöchentlich stattfindenden sonntäglichen Kindermessen, dank deren wir zuversichtlich in eine lebendige Zukunft hineinpilgern dürfen, aber auch die unzähligen Anlässe in der Jugendseelsorge, die den Kontakt zur einen katholischen und apostolischen Kirche Christi verwurzeln helfen.

Wie sie dem Links GOTTESDIENSTE entnehmen können, pflegen wir ein intensives liturgisch geprägtes Pfarreileben. Anlässe im gemütlich-gesellschaftlichen Rahmen sind bei uns selten, da wir ausser einem Sitzungsraum noch kein eigentliches Pfarreiheim haben. Die Hauptangebote bieten jedoch die verschiedenen Dorfvereine, nicht zuletzt auch der Frauenverein (fast 500 Mitglieder) mit seinem Kursangebot. Besondere Angebote ersehen Sie unter den Links "PLAY-POINT" und "Jugendseelsorge allgemein".

Anzahl Katholiken: 2`358 (1.1.01); ca. 84% der Einwohner (8%Ref.)

ZIELE

Ziele sind:

- Aufbau des Reiches Gottes
- Froh gelebtes familiäres Christsein
- Leben in der heiligmachenden Gnade usw. und schliesslich
- Gemeinschaft in der himmlischen Kirche

Als Mittel zu diesen Zielen könnten kurz und bündig genannt werden:

- Verkündigung des Evangeliums
- Heiligung durch die Sakramente
- Beten und Lesen der Hl. Schrift sowie der Heiligenbiographien
- Anregungen und Verlautbarungen des Papstes bzw. des Lehramts
- Intensive Jugendarbeit
- Gemeinsame Unternehmungen, Weekends, Reisen
- Haus- und Krankenbesuche

Bildung

Es ist keine Selbstverständlichkeit mehr, dass die Schüler zu Beginn des Bibelunterrichts der 1. Klasse wenigstens das Kreuzzeichen und ein Gebet sprechen können. Obwohl die Eltern gemäss Versprechen bei Hochzeit und Taufe die ersten Religionslehrer wären, verschiebt sich diese Aufgabe und Verantwortung immer mehr in die Schulzeit. (siehe Links "Religionsunterricht")

Die religiöse Bildung (Katechese/Katechismus), das Zusammenleben und so das Erleben von christlich geprägter Freizeit im Sinn und Geist des berühmten Jugendseelsorgers, des Hl. Don Bosco (Turin), scheint unumgänglich zu sein für den Aufbau des Reiches Gottes im Leben der heutigen Menschen. (siehe Links "Jugendseelsorge")

Für die Erwachsenen werden darum auch regelmässige Bibelabende, Vorträge, religiös geprägte Weekends und Pfarreireisen angeboten.

Dies alles ist vergleichbar mit dem Erlernen des Autofahrens. Es braucht eine gute Theorie, der Rest ist Übung, Training....

Unsere Theorie hat gemäss 2. Vat. Konzil als Fundament die HL. SCHRIFT und die kirchliche TRADITION. Die Hl. Schrift ist vom Hl. Geist inspiriertes Wort Gottes; es hat heilende Wirkung. Die kirchliche Tradition –angefangen von den Korintherbriefen Klemens I. (gest. 101) über wertvolle Predigten bzw. Dokumente vieler Kirchenväter und Heiligen- ist deren zuverlässige Auslegung im Leben Milliarden glaubender Christen vor uns.

Die röm.-kath. Kirche allein hat ihren Ursprung in der apostolischen Zeit, in der Gründung durch CHRISTUS.

Diese eine Kirche des lebendigen Gottes wird darum in 1Tim 3,15 als SÄULE UND FUNDAMENT DER WAHRHEIT bezeichnet. Von ihren Aposteln und deren Nachfolgern, den Päpsten und Bischöfen gilt das Wort Jesu: "Wer euch hört, der hört mich; wer euch verachtet, der verachtet mich.(Lk 10,16)" – Seht, ich bin bei euch ALLE TAGE BIS ANS ENDE DER WELT!(Mt 28.20)"

Oekumene

Die Abspaltung mancher vor allem evangelischer Glaubensgemeinschaften von dieser einen Kirche mit ihren Sakramenten des Heiles und die widerspenstige Haltung mancher Katholiken dieser Kirche gegenüber schmerzt uns. Als Brüder und Schwestern durch die eine Taufe ist uns darum wohl eine innere und äussere Ökumene aufgetragen. Nicht dass WIR die EINHEIT machen könnten. Sie muss uns letztlich –dank unserem ehrlichen Bemühen- von Christus geschenkt werden. Für uns alle gelten die Worte der Apostel Jakobus und Paulus:

"Hört das Wort nicht nur an, sondern handelt danach(Jak 1,22)."
"Durch dieses Evangelium werdet ihr gerettet,
wenn ihr an dem Wortlaut festhaltet, den ich euch verkündet habe.... Christus ist für unsere Sünden gestorben..... Er ist am dritten Tag auferweckt worden.....
Durch die Gnade Gottes bin ich, was ich bin(1Kor 15,2-4.10)."

"Müht euch mit Furcht und Zittern um euer Heil......Eure Güte werde allen Menschen bekannt, denn der Herr ist nahe......
Ich vertraue darauf, dass er, der bei euch das gute Werk begonnen hat, es auch vollenden wird bis zum Tag Christi Jesu(Phil 2,12; 4,5; 1,6)"